Schloss Wedendorf, Barockschloss in Wedendorf, Deutschland
Schloss Wedendorf steht am Ufer des Wedendorfer Sees. Andreas Gottlieb von Bernstorff ließ hier 1697 ein zweieinhalbgeschossiges verputztes Herrenhaus mit zwei kurzen übergiebelten Seitenflügeln errichten. Von 1805 bis 1810 baute Martin Friedrich Rabe es für Ernst Graf Bernstorff um: Der Mittelbau wurde um ein Halbgeschoss erhöht, das Erdgeschoss gequadert und die Fassade klassizistisch erneuert, mit Segmentgiebeln über den Flügeln.
Das Gut gehörte von 1255 bis 1680 der Familie von Bülow, danach den von Bernstorff. Andreas Gottlieb von Bernstorff ließ das alte feste Haus abreißen und 1697 ein Barockschloss errichten. Von 1805 bis 1810 baute Martin Friedrich Rabe es für Ernst Graf Bernstorff im klassizistischen Stil um; 1931 verkauften die Bernstorffs den Besitz.
Über dem Hauptportal steht seit 1697 die lateinische Inschrift „Tant vaut l'homme, tant vaut sa terre“ und „Ne Villa fundum quaerat, neve Fundus villam“, die Haus und Land verbindet. Im Inneren sind in dreizehn Räumen Wand- und Deckenmalereien im pompejanischen Stil von Giuseppe Anselmo Pellicia erhalten, ein Geschmack für die Antike, der zur Zeit der Ausgrabungen in Pompeji aktuell war.
Das Schloss dient heute als Hotel mit 40 Zimmern, Hubschrauber-Landeplatz, Marstall und Steganlage am Wedendorfer See. Die Toreinfahrt, der Marstall, der Pferdestall und der umgebende Park stehen ebenfalls unter Denkmalschutz. Die Anlage liegt direkt am Seeufer, gegenüber den Wirtschaftsgebäuden.
Über dem Hauptportal steht seit 1697 die lateinische Inschrift „Tant vaut l’homme, tant vaut sa terre“ und „Ne Villa fundum quaerat, neve Fundus villam“ – das Haus entbehre nicht des Landes, noch das Land des Hauses. Die Innenmalereien im pompejanischen Stil stammen von Giuseppe Anselmo Pellicia, den Fritz Graf von Reventlow 1797 von einer Romreise mitbrachte; 13 davon sind erhalten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.468 Mitwirkenden weltweit.