Malzfabrik Grevesmühlen, Industrielles Baudenkmal in Grevesmühlen, Deutschland.
Die Malzfabrik ist ein Backsteingebäude an der Börzower Weg mit charakteristischen Segmentbogenfenstern, Pilastern und Zierleisten an der Hauptfassade. Die Struktur zeigt typische Merkmale der norddeutschen Industriearchitektur des 19. Jahrhunderts.
Das Gebäude wurde 1873 auf dem Gelände eines früheren Brauerekellers errichtet und entwickelte sich zu einer der größten Industrieanlagen Mecklenburgs. Die Fabrik prägte die wirtschaftliche Geschichte der Region über mehrere Jahrzehnte hinweg.
Das Gebäude prägt das Industriebild Grevesmühlens und dient heute als Verwaltungszentrum des Landkreises Nordwestmecklenburg. Die Nutzung als Behördensitz zeigt, wie alte Fabriken neue Aufgaben in der modernen Stadt übernehmen.
Das Gebäude ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und liegt zentral im Ort. Das Gelände beherbergt auch eine öffentliche Kantine, die Mahlzeiten anbietet.
Das Gebäude bewahrt sein ursprüngliches Belüftungssystem mit inneren Fensterläden, die den Luftstrom und das Licht beim Mälzungsprozess regelten. Diese technische Lösung zeigt das handwerkliche Geschick der Erbauer.
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