Wolfsgrüner Schlößchen, Kulturdenkmal in Eibenstock, Deutschland
Das Wolfsgrüner Schlößchen ist ein Gebäude auf einem Hügel in der Nähe der Bundesstraße 283, das mit Jugendstil-Holzverkleidungen, Schnitzereien und dekorativen Stuckarbeiten an Wänden und Decken beeindruckt. Die Gestaltung zeigt die handwerkliche Sorgfalt mit aufwendigen Verzierungen in fast allen Räumen.
Das Gebäude entstand 1904 für die Industriellenfamilie Bretschneider nach Entwürfen des Architekten Oswald Haenel. Nach 1945 durchlebte es mehrere Umnutzungen und diente unter anderem als Entbindungsheim, Archiv und später als Schule und Residenz.
Die Räume zeigen überall Jugendstil-Motive mit Blumenmustern und Jagdthemen in Holzschnitzereien sowie Deckendekorationen. Diese kunsthandwerklichen Details prägen den Charakter der Innenräume und erzählen von den Interessen der Familie, die hier lebte.
Das Anwesen funktioniert heute als Hoteleinrichtung und bietet Unterkunft für Besucher der Region Erzgebirgskreis. Der Standort auf einer Anhöhe und die Nähe zur Bundesstraße 283 machen das Erreichen relativ einfach.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude in eine SED-Bezirksschule mit dem Namen 'Rosa Luxemburg' umgewandelt. Später diente es als Urlaubsresidenz für hochrangige Parteifunktionäre der DDR.
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