Großer Wannsee, Havelbucht in Steglitz-Zehlendorf, Berlin, Deutschland
Der Große Wannsee ist eine Bucht der Havel im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf, 2,53 Kilometer lang und Teil der zwölf Kilometer langen Kladower Seestrecke. Er ist eine Bundeswasserstraße der Klasse IV, abgegrenzt durch eine gedachte Linie von der Schwanenwerderbrücke zum Großen Tiefehorn. Nördlich liegt die Insel Schwanenwerder, etwa einen Kilometer westlich die Pfaueninsel, am nördlichen Abschnitt des Ostufers das Strandbad Wannsee.
Der See wird 1382 als Wansa und 1591 als Wanse erstmals erwähnt; der Name ist slawischen Ursprungs und bedeutet „Natternsee“. Um 1900 wurde er Ausflugsziel und mondäne Adresse, und die Villenkolonien Alsen und Wannsee entstanden. Die Wannseebahn von 1874, heute die S-Bahn-Linie S1, brachte die Badenden; 1907 eröffnete das Strandbad Wannsee. Seit 1920 liegt der See in Groß-Berlin.
Der Name Wannsee stammt aus dem Slawischen und bedeutet „Natternsee“; belegt ist er 1382 als Wansa und 1591 als Wanse. Der See gab den um 1900 angelegten Villenkolonien Wannsee und Alsen sowie der Straße Am Großen Wannsee ihren Namen. 1951 besang Cornelia Froboess den See.
Öffentliche Badestellen und Liegewiesen laden zum Schwimmen und Entspannen ein, während Segelvereine und Bootsclubs den Wassersport organisieren. Die nächsten S-Bahn-Stationen ermöglichen eine einfache Anreise direkt aus der Berliner Innenstadt.
Der Name Wannsee stammt aus dem Slawischen und bedeutet „Natternsee“; belegt ist er 1382 als Wansa und 1591 als Wanse. Am Westufer tagte am 20. Januar 1942 in der Villa Marlier die Wannseekonferenz; die Villa ist heute Gedenk- und Ausstellungsstätte.
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