Haus der Wannsee-Konferenz, Historisches Museum im Bezirk Wannsee, Berlin, Deutschland.
Die Villa in Wannsee war der Ort einer Tagung im Jahr 1942, auf der die systematische Vernichtung der europäischen Juden geplant wurde. Heute zeigen die Ausstellungsräume Originaldokumente, Fotografien und verschiedene Präsentationen, die diese dunkle Periode beleuchten.
Die Villa wurde 1915 für den Fabrikanten Ernst Marlier errichtet. Von 1941 bis 1945 diente sie als Gästehaus und Tagungsort der SS. Am 20. Januar 1942 trafen sich fünfzehn hochrangige Vertreter der SS, der Geheimen Staatspolizei und mehrerer Reichsministerien im früheren Speisesaal, um die Deportation und Ermordung der europäischen Juden zu planen. Am 19. Januar 1992 wurde das Haus als Gedenkstätte eröffnet.
Die Dauerausstellung dreht sich um die Sitzung vom 20. Januar 1942 im früheren Speisesaal der Villa, bei der fünfzehn hohe Vertreter von SS, Gestapo und Ministerien die Deportation und Ermordung der Juden Europas planten. Seit 1992 beherbergt das Haus eine Gedenkstätte, ein Dokumentationszentrum und eine Bibliothek mit Arbeitsräumen für Gruppen.
Das Haus liegt am Großen Wannsee 56–58 direkt am Seeufer im Berliner Ortsteil Wannsee. Mit der S-Bahn bis zum Bahnhof Wannsee, dann weiter mit dem Bus 114. Die Dauerausstellung befindet sich im Obergeschoss; der frühere Speisesaal, in dem die Konferenz stattfand, liegt im Erdgeschoss. Arbeitsräume für Gruppen und eine Bibliothek sind nach Absprache nutzbar.
Die Dauerausstellung konzentriert sich auf den früheren Speisesaal, in dem am 20. Januar 1942 fünfzehn hochrangige Vertreter von SS, Gestapo und Ministerien zusammenkamen; die Villa war 1915 für den Fabrikanten Ernst Marlier errichtet worden. Die Gedenkstätte wurde am 19. Januar 1992 eröffnet, einen Tag vor dem 50. Jahrestag der Konferenz, und umfasst zudem ein Dokumentationszentrum, eine Bibliothek und Arbeitsräume für Gruppen.
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