Landhaus Oppenheim, Villa in Wannsee, Berlin, Deutschland
Das Landhaus Oppenheim ist eine Villa im Berliner Ortsteil Wannsee, die der Architekt Alfred Messel im Jahr 1907 entworfen hat. Das Gebäude verfügt über Treppen aus gelbem Travertin, Messinggeländer und breite Korridore, die den Baustil der Jahrhundertwende widerspiegeln.
Franz Oppenheim, Mitinhaber von Agfa und IG Farben, ließ das Landhaus 1907 errichten. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente es bis 1971 als Krankenhaus, bevor es einer anderen Nutzung zugeführt wurde.
Die Familie Oppenheim besaß eine bedeutende Sammlung französischer Impressionisten, die als Teil des Alltags im Haus hing, nicht in einem Museum. Diese enge Verbindung zwischen Kunst und Wohnleben prägte den Charakter des Hauses auf besondere Weise.
Das Anwesen gehört heute zu einer Montessori-Schule, was den Zugang für Besucher einschränkt. Wer das Gebäude von außen besichtigen möchte, sollte außerhalb der Schulzeiten vorbeikommen.
Das ursprüngliche Anwesen umfasste ein Badehaus, ein Gewächshaus, ein Torhaus, Garagen, Ställe und einen Garten, den Landschaftsarchitekt Willy Lange gestaltete. All diese Nebengebäude wurden mit derselben Sorgfalt geplant wie das Haupthaus selbst.
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