Friedhof Wannsee, Lindenstraße, Friedhof und Kulturdenkmal in Steglitz-Zehlendorf, Deutschland.
Der Friedhof Wannsee, Lindenstraße ist ein Friedhof im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf, auf dem sich Grabsteine, Wege und eine Kapelle befinden, die vom Architekten Otto Stahn entworfen wurde. Das Gelände liegt in einem bewaldeten Bereich und ist als Naturdenkmal ausgewiesen.
Der Friedhof wurde 1887 angelegt, um die wachsende Bevölkerung der Alsensiedlung nach dem Bau der Bahnlinie nach Wannsee zu versorgen. Seine Entstehung ist eng mit der städtischen Entwicklung dieses Wohngebiets am Rande Berlins verbunden.
Auf dem Friedhof findet man Grabsteine mit einem Symbol, das ein christliches Kreuz und einen Davidstern vereint, was auf die konfessionsübergreifende Nutzung des Geländes hinweist. Wer genau hinschaut, entdeckt diese Zeichen an mehreren Stellen auf dem Gelände.
Der Friedhof ist zu Fuß gut erreichbar und verfügt über befestigte Wege, die das gesamte Gelände erschließen. Da das Terrain leicht hügelig ist und von Bäumen beschattet wird, empfiehlt sich festes Schuhwerk.
Hier sind mehrere Nobelpreisträger begraben, darunter der Chemiker Emil Fischer. Ihre Gräber befinden sich zwischen denen von Berliner Kaufleuten und Wissenschaftlern jener Zeit und sind oft kaum als solche erkennbar.
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