Mutter Fourage, Architekturensemble in Wannsee, Deutschland.
Mutter Fourage ist ein Architektur-Ensemble in Wannsee mit einem Kulturscheune, Galerieraum, Pflanzenschule und Café. Die Gebäude sind um einen gepflasterten Innenhof angeordnet, wobei die Scheune durch ihre charakteristische Rauten-Holzstruktur auffällt.
Das Gelände entstand um 1900 als Futtermittelhandlung und wurde in den späten 1970er Jahren zu einem Kulturzentrum umgestaltet. Die Umwandlung geschah in einer Zeit, als West-Berlin dringend Orte für Versammlungen und künstlerische Aktivitäten brauchte.
Der Ort trägt den Namen einer früheren Futtermittelhandlung und zeigt regelmäßig Werke von Berliner Künstlern. Das Gelände ist heute ein Treffpunkt für Menschen, die sich für Musik, Theater und Lesungen interessieren.
Von der S-Bahn-Station Wannsee sind die Buslinien 316, 118 oder 318 zur Haltestelle Rathaus Wannsee erreichbar, von wo aus das Gelände fußläufig zu erreichen ist. Parkplätze stehen in der Nähe auf der Chausseestraße zur Verfügung.
Das Gelände wird jedes Jahr am 21. November mit einer Gedenkveranstaltung für den Schriftsteller Heinrich von Kleist begangen. Er und seine Gefährtin Henriette Vogel fanden an einem nahe gelegenen Ort ihr Ende, was den Ort mit deutscher Literaturgeschichte verbindet.
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