Alcimoennis, Keltische Ruinen in Kelheim, Deutschland
Alcimoennis ist eine keltische Ansiedlung, die sich über ein großes Plateau an der Mündung von Donau und Altmühl erstreckt. Die Ausgrabungen zeigen mehrere Befestigungsbereiche mit Mauern, Toren und Gräben sowie Wohnstätten und Handwerksbereiche.
Die Siedlung war zwischen 450 und 380 vor Christus aktiv und wurde durch mehrere Befestigungsphasen geprägt. Archäologische Funde zeigen, dass die Bewohner ihre Anlagen mehrfach umgebaut und verstärkt haben.
Die Bewohner der Siedlung waren geschickelte Handwerker, die Eisen und Bronze herstellten und nutzten. Ihre Werkstätten und Lagerstätten prägen bis heute das Bild des Plateaus.
Das Gelände erstreckt sich über ein großes Areal und ist teilweise bewachsen, daher sollten festes Schuhwerk und genug Zeit eingeplant werden. Führungen oder ein Informationszentrum vor Ort helfen, die verschiedenen Bereiche und ihre Funktion zu verstehen.
Die Ausgrabungen legten ein Gräberfeld frei mit Bestattungen verschiedener Art, das zeigt, wie die Menschen hier ihre Toten ehrten. Diese Nekropole liegt östlich der befestigten Wohnbereiche und gibt Einblicke in die Bestattungsbräuche der Zeit.
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