Benediktinerabtei Wessobrunn, Benediktinerkloster in Wessobrunn, Deutschland
Die Wessobrunn Abbey ist ein Benediktinerkloster in Oberbayern mit Gebäuden, die Stuckverzierungen, Steinplastiken und mehrere Innenräume zeigen. Die Anlage enthält auch Bereiche, die um drei Quellen herum angelegt wurden, die bereits zur Zeit der Gründung bekannt waren.
Das Kloster wurde 753 gegründet und erhielt 788 den Status einer unmittelbar dem Kaisertum unterstellten Abtei. Diese besondere Position half ihm, im Laufe der Jahrhunderte eine wichtige Institution zu bleiben.
Das Kloster war im 18. Jahrhundert ein Zentrum für Barockkunst, wo Künstler Stuckaturen und Malereien schufen, die in ganz Bayern Einfluss gewannen. Die Werkstätten hier präten Handwerker aus, die dann in vielen Kirchen der Region tätig waren.
Beim Besuch sollte man sich auf ruhige, teilweise unebene Wege einstellen, die durch die Klosteranlage führen. Die Schwestern vor Ort können oft Auskunft geben und den Besuchern helfen, die verschiedenen Bereiche zu verstehen.
Eine Nonne namens Diemud schrieb um 1150 mindestens 45 Handschriften ab und machte das Kloster zu einem Zentrum der Schriftkunst. Ihre persönliche Arbeit ist bis heute in den Dokumenten nachzuverfolgen und zeigt die Bedeutung des Schreibens im mittelalterlichen Klosterleben.
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