Friesland, Kulturregion entlang der Nordsee in Deutschland und den Niederlanden
Frisia erstreckt sich entlang der Nordseeküste über den Norden der Niederlande und Nordwestdeutschland und umfasst flache Küstenebenen, landwirtschaftliche Flächen und Wattgebiete. Die Landschaft zeigt Deiche, Windmühlen, Kanäle und Gehöfte, die sich an die Meereshöhe angepasst haben.
Zwischen dem 6. und 8. Jahrhundert erstreckte sich das Königreich von Nordwest-Flandern bis zur Weser und beherrschte den Seehandel entlang der Nordsee. Spätere Teilungen führten zur Eingliederung in die Niederlande und deutsche Bundesländer.
In der niederländischen Provinz wird Friesisch als gleichberechtigte Sprache verwendet, sichtbar auf Verkehrsschildern und in öffentlichen Gebäuden. Besucher bemerken die eigene Schreibweise der Ortsnamen und hören die Sprache in Geschäften und auf Märkten.
Busse und Züge verbinden Städte und Dörfer in den niederländischen und deutschen Regionen, wobei die Verbindungen häufiger in den Niederlanden sind. Radfahren ist eine gängige Fortbewegungsart auf flachem Gelände mit gut ausgeschilderten Routen.
Das Wattenmeer vor der Küste ist seit 2009 als Welterbe anerkannt und bedeckt über 9000 Quadratkilometer. Bei Ebbe wandern Besucher zu Fuß auf dem Meeresboden zwischen Inseln und dem Festland.
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