Keckkapelle, Romanische Kapelle in Kempten, Deutschland
Die Keckkapelle ist eine Kapelle aus der Romanik, die auf der östlichen Seite des Iller-Flusstals in Kempten steht. Das Gebäude zeigt runde Bögen in den Fenstern und wurde mit Steinen errichtet, die nach mittelalterlichen Methoden bearbeitet wurden.
Die Kapelle wurde im Hochmittelalter über einem römischen Friedhof der antiken Stadt Cambodunum errichtet. Ausgrabungen zeigten später die überlagerten Schichten dieser beiden zeitlichen Epochen an diesem Ort.
Die Innenwände zeigen Fresken aus dem Jahr 1460, die entweder einem Maler der Memminger Schule oder einem Kemptener Künstler zugeschrieben werden.
Der Friedhofsgarten beherbergt 52 schmiedeeiserne Grabkreuze, die aus verschiedenen Friedhöfen der Allgäu-Region zusammengetragen wurden. Man kann das Areal durch Eingänge auf der Nordseite und der Südseite betreten.
Der vollständige Name Leprosenkapelle St. Stephan im Keck verweist auf die historische Verbindung zu einem Leprahaus. Der zweite Teil des Namens stammt von einem früheren Besitzer der angrenzenden Gastwirtschaft.
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