Wollseifen, Geisterstadt in Schleiden, Deutschland
Wollseifen ist eine verlassene Ortschaft in Schleiden, die sich innerhalb des Nationalparks Eifel befindet. Von der früheren Siedlung sind heute drei Gebäude erhalten geblieben – eine Kirche, eine Schule und ein Wohnhaus – sowie zahlreiche Fundamentreste, die auf die ehemaligen Häuser hindeuten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg zwangen britische Truppen 1946 etwa 500 Bewohner, ihre Häuser zu verlassen, um das Gebiet als Militärübungsplatz zu nutzen. Die Siedlung wurde danach nie wieder besiedelt und blieb unter belgischer Kontrolle bis zu ihrer Freigabe.
Das Schulgebäude dient heute als Ausstellungsraum und zeigt Fotografien, die die militärischen Übungen in der Umgebung dokumentieren.
Der Ort ist über gekennzeichnete Wanderwege durch den Nationalpark Eifel zu erreichen und liegt relativ zentral auf den bestehenden Pfaden. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen, da das Gelände uneben ist und der Untergrund teilweise morastig sein kann.
Die Schule fungiert heute als Ausstellungsraum mit Fotografien, die die militärischen Übungen in der Umgebung dokumentieren. Besucher können dort anhand dieser Bilder nachvollziehen, wie intensiv das Gelände während der Besatzung genutzt wurde.
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