Stadtpark Steglitz, Stadtpark in Steglitz, Deutschland
Der Stadtpark Steglitz ist eine grüne Fläche von 17 Hektar mit mehreren Seen, breiten Rasenflächen, alten Bäumen, Hainbuchenhecken und einem zentralen Brunnen aus dem Jahr 1957. Die Anlage bietet eine vielfältige Landschaft mit verschiedenen Wasser- und Grünanlagen für unterschiedliche Aktivitäten.
Der Gartendirektor Fritz Zahn und der Inspektor Rudolf Korte verwandelten zwischen 1906 und 1914 sumpfiges Tiefland in einen Landschaftspark für die Erholung. Diese Umgestaltung schuf die Grundlage für die heute bestehende grüne Oase in Steglitz.
Der Musikpavillon auf der Hauptachse ersetzte 1990 eine Konzertmuschel, die 1957 zusammen mit dem Springbrunnen errichtet worden war. Der Pavillon wird im Sommer für Konzerte genutzt. Nahebei erinnert ein Gedenkstein auf der Goebenwiese an die Gründung der Wandervogelbewegung durch Karl Fischer.
Die Sedanstraße teilt den Park in einen östlichen Hauptteil und einen kleineren westlichen Teil, der vor allem als Liegewiese und Spielplatz dient. Die Hauptachse mit dem Springbrunnen verbindet die Bismarckstraße im Norden mit der Brückenstraße im Süden; an der Brückenstraße setzt sich die Wever-Promenade Richtung Teltowkanal fort. Im östlichen Teil liegen drei Spielplätze, eine Minigolfanlage und ein Rodelhang.
Der Goebenteich, ein rund 2000 m² großes, grundwassergespeistes Stillgewässer im westlichen Teil, ist nicht das größte Gewässer: Die vier zwischen 1906 und 1914 angelegten Teiche im östlichen Teil messen 600 bis 4000 m². Am Rand der Goebenwiese erinnert ein Gedenkstein an die Gründung der Wandervogelbewegung durch Karl Fischer.
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