Energie-Museum Berlin, Technologiemuseum in Lankwitz, Berlin, Deutschland.
Das Energie-Museum Berlin ist im 1984 errichteten Gebäude der Batteriespeicheranlage auf dem Gelände des ehemaligen Kraftwerks Steglitz in der Teltowkanalstraße 9 in Lankwitz untergebracht. Der dreigeschossige Bau mit Flachdach nach Plänen von Clemens Mletzko, in Beton-Ziegelstein-Verbundkonstruktion ausgeführt, bildet einen Kontrast zu den alten Kraftwerks- und Verwaltungsgebäuden Hans Heinrich Müllers mit ihren Fassaden aus dunkelbraunen Rathenower Handstrichziegeln. Auf rund 1800 m² in vier Etagen werden Kraftwerkstechnik, Stromnetz, öffentliche Beleuchtung, Schutz- und Messtechnik, Arbeitssicherheit, Haushaltsgeräte und Kommunikationstechnik gezeigt.
Die Gemeinde Steglitz errichtete hier nach Plänen von Hans Heinrich Müller zwischen 1910 und 1911 ein eigenes Kraftwerk, das am 15. März 1911 eingeweiht und mehrfach erweitert wurde. Auf dem Gelände lag zudem ein Straßenbahndepot der Gemeinde Steglitz, dessen Wagenhalle nicht mehr steht. 1984 wurde die Anlage zum Batterie-Speicherkraftwerk für das West-Berliner Inselsystem umgebaut, Ende 1994 stillgelegt; seit 2001 beherbergt das Gebäude das ehrenamtlich betriebene Museum.
Das Museum wird von ehemaligen Mitarbeitern betrieben und erzählt von der Entwicklung der Berliner Energieversorgung. Die Besucher erleben dabei, wie Strom und Technologie das alltägliche Leben der Stadt geprägt haben.
Ein Besuch ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich, da das Museum ehrenamtlich betrieben wird; vereinbaren Sie rechtzeitig einen Termin. Vor Ort erkundet man die rund 1800 m² auf vier Etagen mit einem Leitfaden selbst oder lässt sich von fachkundigen Mitgliedern führen. Eintritt und Führungen sind frei.
Das Gebäude der Batteriespeicheranlage wurde 1984 nach Plänen des Architekten Clemens Mletzko in Beton-Ziegelstein-Verbundkonstruktion mit Flachdach errichtet, dreigeschossig und unterkellert. Seine Gestaltung bildet einen Kontrast zu den alten Kraftwerks- und Verwaltungsgebäuden von Hans Heinrich Müller, deren Fassaden mit dunkelbraunen Rathenower Handstrichziegeln verblendet und mit roten und weißen Ziegeln verziert sind.
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