St. Benedikt, Kirchengebäude in Berlin
Die St.-Benedikt-Kirche ist ein Kirchengebäude aus Beton in Steglitz-Zehlendorf mit einer einfachen, kastenförmigen Form und flachem Dach. Die weiße Wand ist unverputzt, die Fenster sind klein und sparsam eingesetzt, und ein schlanker Turm aus weißen Betonringen steht neben dem Hauptgebäude.
Die Kirche wurde von 1967 bis 1968 nach Plänen des Architekten Paul Johannbroer aus Wiesbaden gebaut und war eine Antwort auf das Bevölkerungswachstum in Lankwitz nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie löste mehrere provisorische Gottesdienstorte ab, die seit 1946 genutzt wurden.
Die St.-Benedikt-Kirche trägt den Namen des heiligen Benedikt, des Gründers der Benediktiner, einer Ordensgemeinschaft, die auf Einfachheit und Gebet ausgerichtet ist. Der schlichte Bau und die kahlen Wände spiegeln diese Werte wider und schaffen einen Raum, der die Besucher zur Konzentration einlädt.
Die Kirche liegt günstig in der Nähe des S-Bahn-Haltepunkts Berlin-Lankwitz und mehrerer Bushaltestellen, so dass sie leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist. Das Gebäude ist Teil eines größeren Komplexes mit einem Gemeindezentrum, das verschiedene Räume für die Gemeinschaft anbietet.
Im Inneren der Kirche sind Steine aus verschiedenen Benediktinerklöstern eingelassen und unter einfachen Apostelleuchten platziert, die die Verbindung zur langen Geschichte des Benediktinerordens symbolisieren. Diese Steine verleihen dem ansonsten sachlichen Innenraum eine spirituelle Bedeutungsschicht.
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