Katholische Kirche St. Anna, Ratingen Lintorf, Katholische Kirche in Ratingen Lintorf, Deutschland.
Die Katholische Kirche St. Anna in Ratingen Lintorf ist ein Sakralbau aus dem 19. Jahrhundert mit charakteristischen Merkmalen der Romanik-Revivalarchitektur wie runden Bögen und massiven Steinmauern. Das Innere und die Fassade zeigen dekorative Details, die typisch für diese Baustilrichtung sind.
Seit dem 11./12. Jahrhundert stand in Lintorf eine romanische Kirche; im 15. Jahrhundert wurde der Ort selbständige Pfarrei. 1632 plünderten Pappenheimsche Söldner den verfallenden mittelalterlichen Bau. Pfarrer Bernhard Schmitz ließ ihn um 1876/1877 abreißen und beauftragte den Kölner Architekten August Carl Lange mit der heutigen Kirche, deren Bau im Mai 1877 begann. Am 28. Juli 1878 wurde sie während des Kulturkampfs benediziert, erst am 14. August 1893 durch Weihbischof Anton Fischer konsekriert.
Das Patronatsfest der Pfarrei wird am 28. Juli gefeiert, dem Annentag und Datum der Benediktion von 1878. In der Kirche hängen eine 1484 gegossene Glocke, eine Eichenholz-Pietà des 15. Jahrhunderts und eine „Madonna mit Traube“ vom Anfang des 16. Jahrhunderts, alle aus dem mittelalterlichen Vorgängerbau. Seit 2009 ist St. Anna Hauptkirche einer zusammengelegten Pfarrei, zu der auch St. Bartholomäus in Hösel, St. Christophorus in Breitscheid und St. Johannes von Ars gehören.
Die Kirche liegt im Ratinger Stadtteil Lintorf; die Turmuhr wurde erst am 31. August 2004 angebracht und sitzt nahe der Spitze des Helms. Das Gebäude dient den Gottesdiensten und ist Hauptkirche der 2009 gegründeten Pfarrei St. Anna, zu der auch die Filialkirchen St. Bartholomäus in Hösel, St. Christophorus in Breitscheid und St. Johannes von Ars gehören. Besucher kleiden und verhalten sich wie in jeder katholischen Kirche und erfragen die Gottesdienstzeiten vor Ort.
Die Kirche bewahrt eine 1484 gegossene Glocke, eine Eichenholz-Pietà aus dem 15. Jahrhundert und eine Madonna mit Traube vom Anfang des 16. Jahrhunderts, alle aus dem mittelalterlichen Vorgängerbau. Zwei mittelalterliche Glocken wurden 1944 eingeschmolzen; eine Turmuhr erhielt der Kirchturm erst am 31. August 2004.
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