Sowjetisches Ehrenmal, Kriegsdenkmal am Olbrichtplatz, Dresden, Deutschland
Das Ehrenmal für die gefallenen Helden der Sowjetarmee ist ein Kriegerdenkmal auf dem Olbrichtplatz mit zwei bronzenen Soldatenfiguren: einer hält eine sowjetische Flagge, während der andere kniend mit einem Maschinengewehr dargestellt ist. Das Denkmal ruht auf rotem Meissener Granit und trägt Reliefs mit Soldatenmotiven sowie sowjetischen Symbolen.
Das Denkmal wurde 1945 von Bildhauer Otto Rost geschaffen und war das erste Kriegerdenkmal auf deutschem Boden, das sowjetischen Soldaten gewidmet war. 1994 wurde es vom Albertplatz an seinen heutigen Standort neben dem Militärhistorischen Museum verlegt.
Der Obeliskensockel trägt sowjetische Ehrenzeichen — Hammer und Sichel, Sowjetstern, Lorbeer und Schwert sowie ein Gewehr — und vier Bronzetafeln mit Soldaten der Roten Armee mit wehender Flagge, Kampfszenen und dem provisorischen Wiederaufbau der Augustusbrücke. Eine russische Inschrift verkündet ewigen Ruhm den Kämpfern der Roten Armee, die gegen die deutschen faschistischen Eroberer gefallen sind.
Der Ort befindet sich auf dem Olbrichtplatz und ist leicht zu erreichen, liegt aber in unmittelbarer Nähe zu viel befahrenen Straßen. Der Zugang mit Rollstuhl ist eingeschränkt, daher sollte man dies bei der Planung eines Besuchs beachten.
Der obeliskartige Sockel besteht aus rotem Meißner Granit, die Bronzegruppe darauf goss jedoch die Dresdner Kunstgießerei Pirner & Franz im Auftrag der Sowjetischen Militäradministration. Bei der Einweihung am 25. November 1945 war es das erste nach dem Zweiten Weltkrieg für sowjetische Soldaten errichtete Denkmal auf deutschem Boden.
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