Gutshaus Altwigshagen, Herrenhaus in Altwigshagen, Deutschland.
Das Gutshaus Altwigshagen ist ein zweigeschossiger Putzbau mit Granitsockel und einer charakteristischen Fassade mit 13 Achsen sowie einem flachen Walmdach mit aufwendigem Mittelteil. Es sitzt auf dem Schlossberg, rund 80 Meter vom südlichen Seeufer entfernt, wo das Gelände steil zu beiden Seiten abfällt.
Die Wurzeln des Ortes reichen bis 1295 zurück, als die Familie von Schwerin eine Tieflandburg errichtete. Im 17. Jahrhundert übernahm die Familie von Borcke die Anlage und prägte damit eine neue Phase der Entwicklung.
Das Herrenhaus war während der DDR-Zeit der Ort für verschiedene öffentliche Dienste: Hier befanden sich Ratsstube, Kinderkrankenhaus, Kindergarten und Standesamt unter einem Dach. Diese vielfältige Nutzung prägte das Gebäude als Zentrum des Dorflebens und zeigt, wie ein einzelnes Bauwerk eine ganze Gemeinde versorgen konnte.
Das Gelande ist zuganglich, aber Besucher sollten auf die steilen Hange aufpassen, die das Schlossberg-Gelande an beiden Seiten umgeben. Die beste Zeit zum Erkunden ist bei trockener Witterung, um sicher auf den abfallenden Hangen navigieren zu konnen.
Im Inneren sind noch gewoelbte Tueren mit Masswerk-Details und eingebaute Schraenke erhalten, die von den handwerklichen Techniken vergangener Zeiten sprechen. Der noerdliche Trakt zeigt allerdings erhebliche Schaeden mit eingestuerztem vierteiliger Mittelsektionen, was die Zeit deutlich sichtbar macht.
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