Märzenbecherwald von Algersdorf, Naturdenkmal in Kirchensittenbach, Deutschland.
Der Märzenbecherwald von Algersdorf ist ein etwa 1,5 Hektar großes Laubwaldgebiet an einem sumpfigen Osthang im Sittenbachtal, rund 600 Meter südlich von Algersdorf. Es beherbergt das größte Vorkommen der Frühlingsknotenblume im Landkreis Nürnberger Land und bedeckt den braunen Waldboden mit einem weißen Blütenteppich.
Das Gebiet ist als Naturdenkmal mit der Nummer ND-05185 ausgewiesen, eine Unterschutzstellung, die das Vorkommen der Frühlingsknotenblume am sumpfigen Osthang schützt. Im Jahr 2019 kaufte der Bund Naturschutz das 3,5 ha große Gelände, das den 1,5 ha großen Wald einschließt. Die Schutzverordnung verbietet das Betreten zwischen dem 1. Februar und dem 30. April.
Der Name stammt von der Frühlingsknotenblume, dem Märzenbecher, der den braunen Laubwaldboden mit weißen Blüten bedeckt. Das 1,5 Hektar große Hangwäldchen ist das größte Vorkommen dieser Blume im Landkreis Nürnberger Land. Da das Gebiet vom 1. Februar bis 30. April nicht betreten werden darf, ist die Blüte vom vorbeiführenden Weg aus zu sehen.
Der Wald ist nur zu Fuß erreichbar, über einen Wanderweg von Algersdorf oder Dietershofen; der Fränkische Gebirgsweg führt direkt am Hangwald vorbei. Vom 1. Februar bis 30. April ist das Betreten gemäß der Naturdenkmalverordnung verboten, der blühende Hang wird also vom Weg aus betrachtet.
Das 3,5 ha große Gelände wurde 2019 vom Bund Naturschutz gekauft, während das geschützte Naturdenkmal selbst etwa 1,5 Hektar umfasst. Ein vergleichbares Märzenbechervorkommen liegt bei Hundsdorf im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, bei Ettenstatt.
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