Burg Berenstein, Mittelalterliche Burg in Düren, Deutschland
Burg Berenstein sind die Reste einer mittelalterlichen Festung auf einem Hugel bei Bergstein, mit Ringmauer und Graben an drei Seiten. Die Anlage nutzte Felsklippen als naturliche Verstarker der Befestigung.
Die Burg wurde um 1090 von Kaiser Heinrich IV. gegrundet, um kaiserliche Besitzungen zu schutzen. Friedrich I. Barbarossa eroberte und erneuerte sie 1171, bevor sie spater verlassen wurde.
Die Anlage zeigt die Handschrift mittelalterlicher Baumeister, die natürliche Felsklippen für Verteidigungszwecke nutzten. Diese Bauweise war damals üblich und verdankt ihre Robustheit der Verschmelzung von Architektur und natürlicher Geologie.
Der Standort ist zu Fuss erreichbar und bietet Ausblicke auf die Landschaft rund um Duren. Eine feste Besuchszeit ist nicht erforderlich, da es sich um ein freies Gelande handelt.
Die Steine der Burg wurden 1198 zur Errichtung von Nideggen verwendet und schafften so eine Verbindung zwischen zwei Befestigungen. Diese Wiederverwendung ist an den unterschiedlichen Steinmustern zwischen den beiden Anlagen sichtbar.
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