Höllenhof, Mittelalterliches Fachwerkhaus in Quedlinburg, Deutschland
Der Höllenhof ist ein Gebäude aus verschiedenen Bauepochen mit Sandsteinmauern vom 13. Jahrhundert und Fachwerkabschnitten, wobei der mittlere Bereich das älteste erhaltene Fachwerk in Quedlinburg zeigt. Die Konstruktion verbindet Steinwerk mit komplexem Fachwerk über mehrere Geschosse.
Die Konstruktion begann zwischen 1215 und 1301 und zeigt mehrere Bauphasen über diese Zeit. Das Gebäude war später im 16. Jahrhundert Heimat der Bruderschaft Corpus Christi und gehörte dann Friedrich Quenstedt, dem fürstlichen Stadtvogt.
Die Struktur enthält eine schwarze Küche aus dem 17. Jahrhundert mit großer Kochstelle und einen gewölbten Keller darunter. Das Obergeschoss war ursprünglich als Festsaal angelegt und diente repräsentativen Zwecken mit großen Fensteröffnungen.
Das Gebäude wurde umfangreich von 2005 bis 2007 renoviert und steht jetzt unter neuer Nutzung in der Hölle 11, östlich des Marktplatzes. Die Lage ist leicht zu Fuß vom Zentrum Quedlinburgs erreichbar.
In frühen 1900ern funktionierte der Ort als Fürstenhof-Kino und war damals Quedlinburgs größtes Kino mit einer neu gebauten Kinohalle von 1888. Diese Nutzung zeigt eine Umwandlung des mittelalterlichen Raums in ein modernes Unterhaltungszentrum jener Zeit.
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