Schwedenschanze, Sternschanze in Dörscheid, Deutschland
Die Schwedenschanze ist eine Sternschanze, die vermutlich 1631/32 im Dreißigjährigen Krieg angelegt wurde und 750 Meter westlich von Dörscheid auf einer Anhöhe liegt. Sie ist stark verschleift und als Sternschanze nicht mehr zu erkennen; nur an der Südwestspitze ist der Wall noch bis zu zwei Meter hoch. Einst umgab sie ein etwa fünf Meter breiter Graben, der heute nicht mehr sichtbar ist.
Die Sternschanze wurde vermutlich 1631/32 angelegt, als der Landgraf von Hessen das pfälzische Kaub im Dreißigjährigen Krieg belagerte. Sie liegt 750 Meter westlich von Dörscheid auf einer Anhöhe. Karl August von Cohausen beschrieb sie unter den alten Schanzen des Regierungsbezirks Wiesbaden in den Nassauischen Annalen von 1879.
Der Name Schwedenschanze erinnert an schwedische Truppen des Dreißigjährigen Krieges, doch die Sternschanze wurde wohl 1631/32 aufgeworfen, als der Landgraf von Hessen das pfälzische Kaub belagerte. Die Anlage ist ein geschütztes Bodendenkmal: Nachforschungen und gezieltes Sammeln von Funden sind genehmigungspflichtig, Zufallsfunde müssen den Denkmalbehörden gemeldet werden.
Die Schanze liegt 750 Meter westlich von Dörscheid auf einer Anhöhe; an der Südwestspitze ist der Wall noch bis zu zwei Meter hoch, der einstige fünf Meter breite Graben ist nicht mehr zu erkennen. Der gesamte Bereich ist ein geschütztes Bodendenkmal: Nachforschungen und gezieltes Sammeln von Funden sind genehmigungspflichtig, Zufallsfunde sind der Denkmalbehörde zu melden.
Der Bereich der Schanze ist ein Bodendenkmal nach dem Rheinland-Pfälzischen Denkmalschutzgesetz: Nachforschungen und gezieltes Sammeln von Funden sind genehmigungspflichtig, Zufallsfunde sind den Denkmalbehörden zu melden. Beschrieben wurde die Anlage von Karl August von Cohausen in den Nassauischen Annalen, Bd. 15 (1879).
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