Schwedenschanze, Militärische Befestigungsanlage des 17. Jahrhunderts in Dörscheid, Deutschland.
Die Schwedenschanze ist eine Befestigungsanlage aus dem 17. Jahrhundert, die auf einem Höhenzug in der Region liegt und von dort aus die umliegende Landschaft übersieht. Die Wallanlagen sind teilweise noch zu erkennen, wobei einige Abschnitte deutlicher sichtbar sind als andere.
Die Anlage entstand zwischen 1631 und 1632 im Verlauf des Dreißigjährigen Krieges, als Hessische Truppen Kaub am Rhein belagerten. Sie gehörte zu einem Netzwerk von Befestigungen, das Armeen zur Kontrolle dieser strategisch wichtigen Region errichteten.
Der Name bezieht sich auf die Belagerung durch Truppen aus Schweden, die im Dreißigjährigen Krieg an dieser Stelle eine wichtige Rolle spielten. Besucher können heute noch die Grundrisse der Befestigungen erkennen, die die Landschaft prägen.
Der Ort liegt etwa einen Kilometer westlich von Dörscheid und ist von den umliegenden Wegen erreichbar, die durch Wald- und Wiesengelande führen. Bei gutem Wetter lassen sich vom Standort aus Landschaften in mehreren Richtungen überblicken.
Ein alter Graben von etwa fünf Metern Breite umgab einst die Anlage, doch die Spuren dieser Verteidigungslinie sind heute stark verschliffen oder durch Bewuchs verborgen. Wer die Stelle besucht, muss ein wenig Fantasie walten lassen, um sich die ursprüngliche Struktur vorzustellen.
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