Hexenküche im Kaufertsberg, Naturdenkmalhöhle in Möttingen, Deutschland
Die Hexenküche im Kaufertsberg ist eine flache Höhle mit horizontalem Eingang in der Nähe von Möttingen. Das Dach überragt den Boden nur leicht und neigt sich sanft zum Tal der Eger hinab.
Die Höhle lieferte nur wenige altsteinzeitliche Funde wie Steingeräte und Tierknochen vom Ende des Eiszeitalters. Von Bedeutung ist die Kopfbestattung eines Mannes mit dem zugehörigen Unterkiefer und den beiden ersten Halswirbeln. Die Fundstelle ist als bayerisches Bodendenkmal D-7-7129-0200 ausgewiesen.
Die Höhle ist vom Bayerischen Landesamt für Umwelt als Geotop 779R007 und als Bodendenkmal D-7-7129-0200 ausgewiesen; im Höhlenkataster Fränkische Alb trägt sie die Nummer M 14. Der Name „Hexenküche“ wird in den Quellen nicht gedeutet; genannt wird nur die oben offene Höhlenruine hinter dem Felsdach.
Die Höhle liegt etwa 200 Meter östlich von Lierheim am nach Süden zum Talgrund der Eger abfallenden Hang des Kaufertsbergs. Ein wenig überhängendes Felsdach bildet den Eingang, von dem ein Gang in den Berg zur oben offenen Höhlenruine führt. Die Höhle ist Naturdenkmal und Geotop; Besucher bleiben auf dem Weg und lassen Gestein und Funde liegen.
Der Name „Hexenküche“ wird in den Quellen nicht erklärt; belegt ist dagegen eine Kopfbestattung: Man fand den Schädel eines Mannes, an dem noch der Unterkiefer und die beiden ersten Halswirbel saßen, zusammen mit Steingeräten und Tierknochen vom Ende des Eiszeitalters.
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