Hexenküche im Kaufertsberg, Naturdenkmalhöhle in Möttingen, Deutschland
Die Hexenküche im Kaufertsberg ist eine flache Höhle mit horizontalem Eingang in der Nähe von Möttingen. Das Dach überragt den Boden nur leicht und neigt sich sanft zum Tal der Eger hinab.
Die Höhle stammt aus der Zeit nach der letzten Eiszeit und wurde von Menschen genutzt, die dort ihre Steinwerkzeuge hinterließen. Archäologen fanden auch Tierknochen und die Überreste eines Grabes aus dieser fernen Epoche.
Die Höhle trägt die Bezeichnung D-7-7129-0200 des Bayerischen Landesamts für Umwelt und dokumentiert ihre geologische und archäologische Bedeutung.
Der Eingang liegt etwa 200 Meter östlich von Lierheim auf einer Höhe von etwa 427 Metern. Die Schmalheit des Durchgangs bedeutet, dass Besucher etwas Beweglichkeit brauchen, um hineinzugelangen.
Die Höhle trägt den Namen "Hexenküche", eine Bezeichnung, die auf alte Volkslegenden über übernatürliche Wesen hinweist. Diese Verbindung zur Folkloretradition hat der Stätte über Jahrhunderte hinweg eine besondere lokale Identität gegeben.
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