Münsterplatz, Kulturerbe-Platz in Mainz-Altstadt, Deutschland.
Der Münsterplatz ist der Platz, an dem Große Bleiche, Schillerstraße, Bilhildisstraße, Binger Straße und Bahnhofstraße in der Mainzer Altstadt zusammentreffen. Auffälligstes Gebäude ist das von 1928 bis 1930 nach Plänen von Gottlob Schaupp errichtete Telegraphenamt, das alle anderen Bauten am Platz an Breite und Höhe überragt. Ihm gegenüber steht das 1929 begonnene und 1931 fertiggestellte Finanzamt; beide Ämter gleichen sich in Symmetrie, Fensteranordnung und Baukuben, während der nahe barocke Erthaler Hof einen Gegensatz zu ihren schmucklosen Fassaden der Neuen Sachlichkeit bildet.
Der Name geht auf das Münstertor und die Abtei Altmünster zurück, die hier standen; das Tor wurde 1877 beim Ausbau der Stadt abgerissen, der Name blieb. Binger Straße und Mittlere Bleiche wurden später an den Platz angeschlossen, der zum Verkehrsknotenpunkt wurde, und Altmünsterhäuser mussten weichen. 1926 führte ein Wettbewerb, den H. F. W. Kramer und Gottlob Schaupp gewannen, zum Telegraphenamt (1928–1930) und zum Finanzamt (1929–1931).
Der Name geht auf das Münstertor der Festung Mainz und die frühere Abtei Altmünster zurück und blieb nach dem Abriss des Tors 1877 erhalten. Auf dem Platz treffen Große Bleiche, Schillerstraße, Bilhildisstraße, Binger Straße und Bahnhofstraße zusammen; der umgestaltete Platz wurde am 28. April 2018 eingeweiht.
Der Platz ist leicht zu Fuß erreichbar und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln verbunden, mit mehreren Bushaltestellen in der unmittelbaren Nähe. Parkplätze finden sich in den umliegenden Straßen, und die flache Oberfläche macht ihn für alle Besucher zugänglich.
Den 1926 ausgeschriebenen Wettbewerb für die Grundstücke der abgerissenen Altmünsterhäuser gewannen die Frankfurter Architekten H. F. W. Kramer und Gottlob Schaupp, die das Telegraphenamt (Bau 1928–1930) und das Finanzamt (1929–1931) entwarfen. Das Telegraphenamt überragt mit Breite und Höhe alle Gebäude am Platz, korrespondiert mit dem Finanzamt und bildet einen Gegensatz zum nahen barocken Erthaler Hof.
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