Sperenberger Gipsbrüche, Naturschutzgebiet in Am Mellensee, Deutschland.
Die Sperenberger Gipsbrüche sind ein 23,77 Hektar großes Naturschutzgebiet bei Am Mellensee in Brandenburg, das im Wesentlichen aus vier ehemaligen Restlöchern des Gipstagebaus nördlich des Krummen Sees besteht; nur drei davon gehören zum Schutzgebiet. Die Löcher haben steile Felswände und trockene, bewachsene Sohlenbereiche, und das Gebiet umfasst einen Teil des Sperenberger Gipsbergs, eines Gipshuts auf einem Salzstock des Zechsteins.
In Sperenberg wurde vom 12. Jahrhundert bis 1958 Gips abgebaut. Zwischen 1867 und 1871 wurde das Restloch 2 bis auf 1.271,60 Meter abgeteuft – die erste Tiefbohrung der Welt. Abpumpen gegen Wassereinbrüche spülte Steinsalz in den nahen Krummen See, allein 1907 waren es 140.000 Tonnen; steigender Salzgehalt und Einstürze ausgelaugter Hohlräume beendeten den Abbau. 1998 wurde das Gebiet unter Naturschutz gestellt.
Der Name Sperenberger Gipsbrüche bezeichnet die Gipsbrüche von Sperenberg, die vom 12. Jahrhundert bis 1958 abgebaut wurden. Ein Panoramaweg führt von der Evangelischen Dorfkirche Sperenberg an den vier Restlöchern vorbei; ein Teil verläuft auf der 66-Seen-Regionalparkroute. Zudem durchquert ein Boden-Geo-Pfad das Schutzgebiet.
Ein Panoramaweg führt von der Evangelischen Dorfkirche Sperenberg in südöstlicher Richtung an den ehemaligen Gipsgruben vorbei, teils auf der 66-Seen-Regionalparkroute, und dann nach Norden über den Gipsberg zurück zur Kirche. Auch der Boden-Geo-Pfad durchquert das Schutzgebiet. Nur drei der vier Restlöcher liegen im Naturschutzgebiet.
Das Restloch 2, eine der vier ehemaligen Abbaugruben, diente als Betriebsdeponie. Zwischen 1867 und 1871 wurde hier die erste Tiefbohrung der Welt niedergebracht, die 1271,60 Meter erreichte. Nur drei der vier Restlöcher gehören zum Naturschutzgebiet.
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