Evangelische Kirche Bischmisheim, Protestantische Kirche in Bischmisheim, Deutschland.
Die Evangelische Kirche Bischmisheim, auch Schinkelkirche genannt, ist ein achteckiger Kirchenbau von 1823–1824 aus heimischem Buntsandstein mit Schieferdach in der Kirchstraße 1. Ihr Entwurf von Karl Friedrich Schinkel weicht von den üblichen längsrechteckigen Dorfkirchen des Saarlandes ab; ausgeführt wurde sie von Johann Adam Knipper dem Jüngeren, der auch Altar und Kanzel beisteuerte.
Die mittelalterliche Vorgängerkirche, 1332 erstmals belegt, war 1813 so baufällig, dass sie polizeilich geschlossen wurde. 1821 verwarf Karl Friedrich Schinkel den Entwurf Johann Adam Knippers und zeichnete einen achteckigen Plan; der Bau entstand zwischen 1823 und 1824 und wurde am 3. August 1824, dem Geburtstag des preußischen Königs, eingeweiht. Knipper setzte den Plan mit heimischem Buntsandstein und Schieferdach um.
Die Kirche wird auch Schinkelkirche genannt, nach ihrem Entwerfer Karl Friedrich Schinkel, von dem der oktogonale Plan von 1821 stammt. Der Grundstein wurde 1823 gelegt, die Einweihung erfolgte am 3. August 1824, dem Geburtstag König Friedrich Wilhelms III. von Preußen. Altar und Kanzel stammen von Johann Adam Knipper dem Jüngeren.
Das Gebäude ist von außen leicht zugänglich und zeigt seine architektonischen Details deutlich von der Straße aus. Besucher können die Außenfassade jederzeit betrachten, während Innenbesichtigungen an Öffnungszeiten für Gottesdienste gebunden sind.
Schinkel entwarf zahlreiche Kirchengebäude im gleichen Stil, aber diese Version zeigt seine besondere Interpretation griechischer Wiederbelebungselemente für das protestantische Gotteshaus. Die Anwendung klassischer Formen auf ein zeitgenössisches religiöses Programm macht das Gebäude interessant für die Architekturgeschichte.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.814 Mitwirkenden weltweit.