St. Johannes Capistran, Katholische Kirche in Tempelhof, Deutschland.
St. Johannes Capistran war eine katholische Kirche aus Beton in Tempelhof-Schöneberg, die mit drei Kirchenschiffen und einer Basilika-Grundform gebaut wurde. Der Bau verfügte über einen separaten Glockenturm und einen Eingangsbereich mit Turm, der das Innere prägte.
Der Architekt Reinhard Hofbauer entwarf dieses moderne Gotteshaus 1968 an der Götzstraße 65 als Teil des religiösen Wiederaufbaus Berlins. Nach etwa 35 Jahren wurde das Gebäude 2005 abgerissen, um Platz für Wohnungen mit Pflege- und Betreuungsangeboten zu schaffen.
Das Gebäude war Zeugnis moderner Glaubensarchitektur in Berlin und zog Besucher durch seine klare geometrische Formensprache an. Die Betongauche der Kirche war typisch für den Wiederaufbau Berlins nach dem Krieg.
Das Gelände befand sich in einem dicht besiedelten Bezirk mit guter Anbindung durch öffentliche Verkehrsmittel. Die Lage war zentral und leicht zu erreichen, was die Kirche zu einem lebendigen Teil des Stadtviertels machte.
Die Kirche besaß einen fensterlose Turm, in dem die Orgel untergebracht war, was ein unerwartetes Designmerkmal war. Der parabolische Grundriss mit trapezförmigen Seitenschiffen schuf eine ungewöhnliche Raumform, die die Statik des Betons geschickt nutzte.
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