Nordmarkhalle, Kulturerbe-Veranstaltungshalle in Rendsburg, Deutschland.
Die Nordmarkhalle ist ein denkmalgeschütztes Gebäude am Willy-Brandt-Platz nahe dem Rendsburger Bahnhof, das am 9. August 1913 als städtische Viehhalle eingeweiht wurde. Heute umfasst sie eine Markthalle im Erdgeschoss und eine Mehrzweckhalle im Obergeschoss mit bis zu 1700 Steh- und Sitzplätzen sowie ein Galerie-Lokal und einen Gastraum im Untergeschoss.
Die Nordmarkhalle wurde am 9. August 1913 als städtische Viehhalle eingeweiht, in der Viehauktionen stattfanden; im Volksmund heißt sie „Bullentempel“. Von 1954 bis 1965 diente sie den jährlichen Treffen der Hilfsgemeinschaft der Angehörigen der ehemaligen Waffen-SS, die nach öffentlichen Protesten, auch der französischen Partnerstadt Rendsburgs, nach Osterrönfeld und später nach Husum verlegt wurden. Das denkmalgeschützte Gebäude ist heute Veranstaltungszentrum; am 10. August 2013 gab die Band Torfrock hier ein Konzert zum hundertjährigen Jubiläum.
Im Volksmund heißt die Halle „Bullentempel“, weil hier ab der Einweihung 1913 Viehauktionen stattfanden. Heute richtet die Stadt in der Markthalle regelmäßig Wochenmärkte aus, dazu Antik- und Trödelmärkte sowie Fundsachenversteigerungen. Konzerte finden im Obergeschoss in der Mehrzweckhalle statt, die bis zu 1700 Steh- und Sitzplätze fasst.
Der Ort liegt zentral am Willy-Brandt-Platz und ist zu Fuß leicht zu erreichen. Es empfiehlt sich, vorher die aktuellen Veranstaltungen zu prüfen und sich über die angebotenen Plätze und Zugänglichkeit zu informieren.
Im Volksmund heißt die Halle „Bullentempel“, weil sie am 9. August 1913 als städtische Viehhalle eröffnet wurde und Viehauktionen beherbergte. Der Spitzname haftet dem Gebäude an, das heute Märkte und Konzerte beherbergt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.661 Mitwirkenden weltweit.