Synagoge Pestalozzistraße, Liberale Synagoge in Charlottenburg, Deutschland
Die Pestalozzistrasse Synagoge ist ein Synagogengebäude in Charlottenburg, das zwischen 1911 und 1913 errichtet wurde. Das Bauwerk folgt der Tradition, Männer und Frauen räumlich zu trennen, mit Galerien an den Seiten und oben für Frauen.
Die Synagoge wurde von Architekt Ernst Dorn entworfen und zwischen 1911 und 1913 gebaut. Während der Novemberpogrome 1938 wurde das Gebäude beschädigt, überstand aber die Zerstörung, da es in einem Innenhof gelegen war.
Die Synagoge wird heute von einer liberalen Gemeinde genutzt, die Musiktraditionen mit Orgel und gemischtem Chor pflegt. Diese Verbindung von Musik und Gebet schafft eine besondere Gottesdienstertahrung, die sich vom orthodoxen Stil unterscheidet.
Das Gebäude empfängt regelmäßig Besucher während der Gottesdienste an den Samstagen. Wer die Architektur und den Innenraum betrachten möchte, sollte sich vorher informieren, da der Zugang an den Besuchstagen beschränkt sein kann.
Der Gottesdienst hier folgt einem besonderen Muster, bei dem Gebete zwischen dem Kantor und der Gemeinde wechseln. Besonders auffallend ist, dass fast jedes Gebet gesungen wird, was dem Ort eine musikalische Qualität verleiht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.