Burg Elmendorf, Mittelalterliche Burgruine in Bad Zwischenahn, Deutschland.
Burg Elmendorf besteht aus drei künstlich angelegten Hügeln, die einst eine im 12. Jahrhundert erbaute mittelalterliche Festung trugen, wobei heute nur noch die Erdwerke in der hügeligen Landschaft sichtbar sind.
Die Anlage wurde vermutlich im 9. Jahrhundert gegründet; ein palisadenbewehrter Hof ging einer im 11. Jahrhundert errichteten ersten Motte voraus, die um 1100 abbrannte. 1134 wird die Burg erstmals ausdrücklich als Wohnsitz des Friedrich von Anvorde erwähnt, später saßen die Herren von Elmendorff als Ministerialen darauf. 1331 gingen Burg und Meierhof im Tausch an die Oldenburger Grafen über.
Der Name Drei-Hügel-Motte bezieht sich auf die drei Hügel, die lange für vorgeschichtliche Grabhügel gehalten wurden, bis die Ausgrabungen Dieter Zollers 1966 bis 1968 eine Mottenanlage nachwiesen. Zwischen den Hügeln und dem Zwischenahner Meer lag die 1134 von Erzbischof Siwar geweihte Burgkapelle St. Bartholomäus. Die Anlage liegt im Naturschutzgebiet Dreibergen.
Die Ruinen sind täglich frei zugänglich mit Parkmöglichkeiten am Herrenholz und Niblheimweg, erreichbar über kurze Wanderwege und zugänglich über lokale Busverbindungen nach Bad Zwischenahn.
Die drei Hügel galten lange als vorgeschichtliche Grabhügel; die Ausgrabungen Dieter Zollers 1966 bis 1968 zeigten eine Mottenanlage. Auf dem westlichen Hügel stand ein zwölfeckiger Holzturm von 12 m Durchmesser, im 2. Viertel des 13. Jahrhunderts durch ein Fachwerkhaus mit Herdstelle ersetzt. Ein Luftschutzbunker von 1943 störte den östlichen Hügel.
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