Bad Zwischenahn, Moorheilbad Gemeinde in Ammerland, Deutschland.
Bad Zwischenahn ist eine Moorheilbad-Gemeinde in Niedersachsen, die sich entlang des Zwischenahner Meers erstreckt, des drittgrößten Binnensees in Niedersachsen. Der Kurort bietet Thermalanlagen und Behandlungen mit regionalem Torf auf einer Höhe von etwa 7 Metern über dem Meeresspiegel.
Die Siedlung entstand im Jahr 1124, als Graf Egilmar von Oldenburg die Johanneskirche gründete. Diese erste urkundliche Erwähnung markierte den Beginn der dokumentierten Entwicklung der Region.
Die Gemeinde pflegt seit Generationen das Räuchern von Aalen, die mit Ammerländer Löffeltrunk serviert werden. Dieser Schnaps wird nach einem festen Ritual in einem langen Holzlöffel gereicht und in einem Zug getrunken.
Der Bahnhof an der Strecke Oldenburg–Leer verbindet die Gemeinde mit den umliegenden Regionen. Regelmäßige Fährverbindungen über den See ermöglichen eine entspannte Fortbewegung innerhalb des Ortes.
Eine historische Windmühle aus dem Jahr 1811 wurde aus Westerstede hierher versetzt und dient heute als Museumshof. Sie beherbergt weitere versetzte Gebäude aus der gesamten Ammerland-Region, die frühere Bauweisen zeigen.
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