Stephanienbad, Kirchengebäude im Stadtteil Beiertheim, Karlsruhe, Deutschland
Das Stephanienbad ist ein klassizistisches Gebäude mit drei Geschossen, das ursprünglich als Badehaus und Restaurant konzipiert wurde. Das Erdgeschoss beherbergte eine große Tanzhalle, während sich an den Seiten Galerien zum Betrachten und Verweilen erstreckten.
Friedrich Weinbrenner erbaute das Gebäude zwischen 1811 und 1817 und benannte es nach Großherzogin Stephanie de Beauharnais von Baden. Das Bauwerk war damals als moderner Ort für öffentliche Bäder und Unterhaltung gedacht.
Das Gebäude wurde 1957 zur Paul-Gerhardt-Gemeinde umgewidmet und nutzt seit damals Räume für protestantische Versammlungen und Veranstaltungen. Die Räumlichkeiten sprechen noch heute Besucher an, die die Geschichte dieser Umwandlung von einem öffentlichen Ort zu einem kirchlichen Zentrum nachvollziehen möchten.
Das Gebäude liegt in der Breitenstraße 49a in Karlsruhe und ist für Besucher zugänglich, wobei Führungen angeboten werden. Man sollte beachten, dass die genauen Öffnungszeiten und Besichtigungsmöglichkeiten vorab erkundigt werden sollten, da sie sich ändern können.
Während des Ersten Weltkriegs nutzten Studentenverbindungen das Gebäude für geheime Fechtmeetings, die offiziell verboten waren. Diese versteckte Aktivität machte das Haus über Karlsruhe hinaus bekannt und gab ihm eine unerwartete Rolle in der lokalen Studentengeschichte.
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