Heilig-Geist-Kirche, Neugotische Kirche nahe dem Bahnhof Werder, Deutschland.
Die Heilig-Geist-Kirche ist ein neugotisches Kirchengebäude in der Nähe des Bahnhofs Werder, das mit seinen klaren Linien und steilen Dächern prägt. Der Bau folgt einem Kreuzgrundriss mit Hauptschiff und Querschiff, die mit roten Klinkersteinen aus Rathenow und wiederverwerteten Feldsteinen errichtet wurden.
Ein erstes Kirchengebäude an dieser Stelle wurde um 1250 von Zisterziensermönchen aus dem Kloster Lehnin gegründet, doch aufgrund von Baufälligkeit wurde es 1736 abgerissen. Das heutige Gebäude entstand später als Neugotik-Neubau in dieser traditionsreichen Gegend.
Das Kirchenfenster zeigt religiöse Szenen, die von einer Künstlerin in der Mitte des 20. Jahrhunderts gestaltet wurden und die Auffahrt Christi sowie vier Evangelisten darstellen. Diese Arbeiten prägen bis heute das Licht und die Stimmung im Inneren des Gotteshauses.
Das Gebäude ist von außen gut zu sehen und das Innere kann bei Öffnungszeiten besucht werden. Ein steiler Turm prägt das Aussehen von Weitem, und die Nähe zum Bahnhof macht einen Besuch leicht erreichbar.
Im Inneren hängt ein Ölgemälde aus dem späten 17. Jahrhundert mit dem Titel 'Christus als Apotheker', das durch die Schriften des bekannten deutschen Schriftstellers Theodor Fontane bekannt wurde. Dieses ungewöhnliche Motiv ist ein seltenes Beispiel religiöser Kunstinterpretation aus dieser Zeit.
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