Wutachschlucht, Naturschutzgebiet im Schwarzwald, Deutschland
Die Wutachschlucht ist ein Naturschutzgebiet im Schwarzwald, das sich über mehrere Gemeinden erstreckt und von tiefen Einschnitten durch Felsformationen geprägt wird. Der Fluss schlängelt sich durch das Tal und bildet dabei steile Hänge, die von Vegetation bedeckt sind.
Das Gebiet wurde 1939 unter Schutz gestellt, um seine natürlichen Merkmale vor Eingriffen zu bewahren. Zuvor hatte die Region auch durch frühe Wasserkraftnutzung Veränderungen erfahren, die heute noch sichtbar sind.
Die Wege der Schlucht legte der Schwarzwaldverein an; der Ludwig-Neumann-Weg im mittleren Abschnitt gilt als eines seiner aufwendigsten Wegesysteme und wurde nach Hochwassern, die die ersten Brücken zerstörten, neu gesichert. Die gedeckte hölzerne Stallegger Brücke am einstigen Weg zwischen den fürstenbergischen Besitzungen überspannt den Fluss bis heute. An der Wutachmühle beim ersten Straßenübergang gibt es ein Sägewerk und einen Kiosk.
Die Wanderwege sind von Mai bis Oktober gut begehbar, während im Winter Schnee und Glätte einzelne Abschnitte unpassierbar machen können. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und sich auf wechselnde Bedingungen entlang des Flusses einstellen.
Unterhalb der wenigen Reste von Burg Stallegg staut der kleine Stausee des 1895 errichteten Elektrizitätswerks Stallegg die Wutach. Kurz darauf überspannt die hölzerne, gedeckte Stallegger Brücke den Fluss, die einst den Verbindungsweg zwischen den fürstenbergischen Besitzungen beiderseits der Schlucht trug.
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