Gutshaus Weisdin, Herrenhaus in Blumenholz, Deutschland
Das Gutshaus Weisdin ist ein zweigeschossiges barockes Herrenhaus, das 1749 für Gotthard Carl Friedrich von Peckatel am Nordufer des Mittelsees errichtet wurde. Die neunachsige Fassade besitzt einen Mittelrisalit und ist mit einem Walmdach gedeckt. Ende des 19. Jahrhunderts wurde an der Parkseite ein Wintergarten mit Freitreppen angefügt.
Das Anwesen kam 1761 unter die Herrschaft von Herzog Adolf Friedrich IV. von Mecklenburg-Strelitz, nachdem die Familie Peccatel es seit 1387 besessen hatte. Der Wechsel markierte eine neue Phase in der Nutzung und Verwaltung des Gutes.
Der Name des Gutes stammt vom Dorf Weisdin, das seit 1387 der Familie Peccatel gehörte und heute zu Blumenholz zählt. Zu DDR-Zeiten diente das Haus als Kulturhaus, Gaststätte und Schule, seit 1997 ist es wieder ein Wohngebäude. Bei der Renovierung wurde das Wappen des Herzogs im Giebeldreieck erneuert.
Das Gebäude ist etwa fünf Kilometer von Neustrelitz entfernt, leicht entlang der Hauptstraße nach Neubrandenburg zu erreichen. Es funktioniert heute als Privatwohnsitz und ist daher nicht öffentlich zugänglich, kann aber von außen bewundert werden.
Das Haus war im September 2012 Denkmal des Monats. Südlich des Mittelsees steht die Burgruine der Ritter von Peckatel, jener Familie, der Weisdin von 1387 bis 1761 gehörte. Seit der ab 1997 durchgeführten Renovierung ist das Gebäude in Privatbesitz und dient als Wohnhaus.
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