Winterbergdenkmal, Denkmalruinen auf den Spicherer Höhen, Saarbrücken, Deutschland.
Das Winterbergdenkmal war ein Bauwerk auf einem erhöhten Plateau mit einem 30 Meter hohen Turm und einer umgebenden Promenadenhalle mit neugotischen Bögen. Die Strukturen waren reich mit dekorativen Elementen verziert und standen an der höchsten Stelle zwischen Saarbrücken und den Spicherner Höhen.
Das Denkmal wurde zwischen 1872 und 1874 erbaut, um Preußens Sieg in der Schlacht von Spichern zu ehren. Kaiser Wilhelm I. finanzierte den Bau mit 2000 Talern.
Das Denkmal war so gestaltet, dass seine zehneckige Halle die Einheit deutscher Stämme symbolisieren sollte. Die Wände trugen Namen von Regimentern, die an der Schlacht von 1870 teilnahmen.
Die Ruine steht auf dem höchsten Punkt und ist über die Straße des Präsidenten Baltz erreichbar. Der Ort bietet eine gute Aussichtsposition, von der man die Umgebung überblicken kann.
Deutsches Militär zerstörte das Denkmal im September 1939, um zu verhindern, dass feindliche Flugzeuge es als Navigationshilfe nutzen könnten. Von der ursprünglichen Struktur blieben nur das Steinfundament und eine in den 1970er Jahren rekonstruierte Basis erhalten.
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