Garnisonsschützenhaus, Militärisches Gebäude in Stuttgart, Deutschland
Das Garnisonsschützenhaus ist ein Gebäude aus der Militärzeit in Stuttgart mit Schweizer Architektur, das durch Fachwerk und einen Eckturm auffällt. Die Anlage liegt am nördlichen Rand eines früheren Schießplatzes und umfasst mehrere Nebengebäude sowie Freiflächen vom ursprünglichen Militärkomplex.
Das Gebäude wurde 1893 gebaut und diente anfangs als Kantine und Werkstatt für die Königliche Stuttgarter Garnison. Es war Teil einer größeren Militäranlage, die das Stadtbild dieser Gegend über mehr als ein Jahrhundert lang prägte.
Das Gebäude zeigt in seinen Räumen Sammlungen zur Militärgeschichte der Region mit Ausstellungen im Kutschenhaus. Besucher können hier nachvollziehen, wie diese Anlage über Generationen hinweg das Leben von Soldaten und der lokalen Gemeinschaft geprägt hat.
Das Gelände liegt am Waldrand und ist über Fußwege mit den Bahnhöfen Degerloch und Haigst verbunden, was dem Ort eine natürliche, abgeschiedene Lage gibt. Man kann über die Karl-Kloss-Straße mit dem Auto anreisen und dort parken.
Auf dem Gelände sind neun alte Schießstände erhalten geblieben, die bis 1969 in Betrieb waren und an die intensive Nutzung als Trainingsanlage erinnern. Diese Schießstände zeigen deutlich, wie wichtig dieser Ort für die militärische Ausbildung vor mehr als 50 Jahren war.
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