Schloss Hardt, archäologische Stätte und Schloss in Großaitingen, Landkreis Augsburg, Schwaben, Bayern
Schloss Hardt ist ein zweigeschossiges Herrenhaus in Großaitingen-Hardt mit einem großen Satteldach und einem kleinen Uhrtürmchen mit Zwiebeldach. Das Gebäude wird von einer Mauer mit Türmen umgeben und hat im Erdgeschoss rechteckige Fenster, die durch Putzbänder gerahmt sind, was dem Bauwerk ein schlichtes, funktionales Aussehen verleiht.
Das Schloss wurde vermutlich um 1494 von Heinrich Dachs erbaut und durchlief über die Jahrhunderte mehrere Besitzerwechsel, darunter Mitglieder der Familie Törring und später das Kloster St. Ulrich in Augsburg. Um 1760 erhielt es einen Neuausbau, und nach einem Brand 1946 wurde es wiederaufgebaut, wobei die ursprüngliche Kapelle St. Anna zerstört blieb.
Das Schloss trägt den Namen des Ortsteils Hardt, in dem es steht. Die Kapelle St. Anna prägt den Ort und zeigt, wie wichtig der Glaube für die früheren Bewohner war, was bis heute in der kleinen Gedenkkapelle im Park erkennbar bleibt.
Das Schloss ist Privatbesitz und kann von außen besichtigt werden, die Gebäude selbst sind nicht begehbar. Es empfiehlt sich, die Privatsphäre der Eigentümer zu respektieren und den Ort bei Spaziergängen in der Umgebung zu bewundern.
Eine Besonderheit ist die nach dem Brand von 1946 errichtete kleine Gedenkkapelle im Park, die an die Tradition der ursprünglichen Kapelle St. Anna erinnert. Diese Kapelle wurde in den 1950er Jahren als bescheidene Version neu erbaut, um die religiöse Bedeutung des Ortes zu bewahren.
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