Schloss Wald an der Alz, Mittelalterliches Schloss in Garching an der Alz, Deutschland
Schloss Wald an der Alz ist eine Anlage auf erhöhter Lage in Garching, die barocke Flügel auf mittelalterlichen Grundmauern vereint. Der Gebäudekomplex wird von einem breiten Graben umgeben und war ursprünglich durch Wassergräben verteidigt.
Die Anlage entstand als mittelalterliche Befestigung und wurde 1505 unter Herzog Friedrich in ein Herrschaftszentrum umgewandelt. Die barocken Umbauten entstanden später, als sich die Funktion von einer reinen Wehranlage zu einem Wohnschloss verschob.
Die Kapelle St. Erasmus neben dem Schloss zeigt die Verbindung zwischen religiösem und weltlichem Leben im Mittelalter. Besucher können heute die Mischung aus gotischen und barocken Elementen in diesem Gotteshaus sehen.
Das Schloss selbst ist Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich, aber die benachbarte Kapelle St. Erasmus funktioniert als Pfarrkirche und empfängt Besucher. Es empfiehlt sich, die Außenanlage vom Fuß des Hügels aus zu betrachten, um die mittelalterliche Wehrbauweise und die Wassergräben vollständig zu erfassen.
Die Brücke über den Graben ist heute noch der einzige Zugang zum Gebäudekomplex und verdeutlicht die ursprüngliche Kontrollierbarkeit des Eingangs. Dieses einfache, aber wirksame Verteidigungselement hat seine Funktion über Jahrhunderte bewahrt.
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