Katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Mariae Himmelfahrt, Katholische Wallfahrtskirche in Feichten an der Alz, Deutschland.
St. Mariä Himmelfahrt ist eine ursprünglich gotische, später barockisierte dreischiffige Hallenkirche in Feichten an der Alz. Der Westturm stammt von 1478, das Langhaus wurde 1502 von Georg Steinbrecher begonnen und 1522 geweiht. Das Innere wurde 1763–1765 unter Franz Alois Mayr umgestaltet, die Deckenbilder schuf Franz Joseph Soll.
Die Kirche war ursprünglich eine Wallfahrtskirche ungewisser Anfänge. 1502 begann Georg Steinbrecher den Neubau einer dreischiffigen Hallenkirche, die 1522 geweiht wurde; der Westturm stammt von 1478 und wurde von Jörg Waltl erbaut. Franz Alois Mayr aus Trostberg leitete 1763–1765 die Barockisierung, nach 1987 folgte eine Renovierung.
Die Kirche steht unter dem Schutz der Marienverehrung und zieht Pilger an, die den Ort aufsuchen, um an Gottesdiensten teilzunehmen oder still zu beten. Sie prägt das religiöse Leben der Gemeinde und ist ein Treffpunkt für Gläubige aus nah und fern.
Die Kirche steht im Ortskern von Feichten an der Alz im Landkreis Altötting und gehört zum Pfarrverband Feichten im Bistum Passau. Der Westturm von 1478 enthält im Erdgeschoss die Paradiesvorhalle mit einem Gewändeportal mit Stabwerk, die als Eingang dient. Das Innere wurde nach 1987 renoviert; Öffnungszeiten sind vor Ort zu erfragen, und die Zeiten der Gottesdienste sollten gemieden werden.
Die Orgel von Orgelbau Sandtner (2001) hat 24 Register auf zwei Manualen und Pedal in einem Gehäuse von Anton Bayr von 1749. Die vier Glocken erklingen in c1-d1-f1-a1; drei goss 1717 Johann Heinrich Hueber in Braunau, die zweite 1954 Rudolf Perner in Passau.
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