Nationalpark Hunsrück-Hochwald, Nationalpark in Rheinland-Pfalz und Saarland, Deutschland.
Hunsrück-Hochwald ist ein Waldschutzgebiet von etwa 10.000 Hektar in Rheinland-Pfalz und dem Saarland mit alten Buchenwäldern, Mooren und Graslandschaften sowie unterschiedlichen Höhenlagen. Das Gelände zeigt große Unterschiede in Höhe und Temperatur und bietet eine abwechslungsreiche Landschaft mit verschiedenen Lebensräumen.
Das Gebiet war bereits vor über 12.000 Jahren besiedelt, wie Funde zeigen, und enthält später auch Überreste keltischer Siedlungen, darunter das Hillfort von Otzenhausen. Diese archäologischen Spuren deuten auf eine lange Geschichte menschlicher Präsenz in dieser Waldregion hin.
Der Schutzraum trägt das Motto "Natur Natur sein lassen" und wird durch Bildungsprogramme, Führungen von Rangern und Forschungsprojekte geprägt. Besucher können die Arbeit zur Bewahrung des Waldes direkt erleben und verstehen, wie die Natur hier ihre eigenen Wege geht.
Drei Besuchertore bieten Ausstellungen und Wildtier-Gehege zum Erkunden, während markierte Wanderwege die verschiedenen Bereiche verbinden. Die Wanderrouten sind gut ausgeschildert und ermöglichen es, das Gelände in unterschiedlichen Tagestouren zu erkunden.
Das Gebiet beherbergt eine der höchsten Konzentrationen europäischer Wildkatzen in Europa und bietet ideale Bedingungen für seltene Schwarzstörche, die in dichten Baumkronen nisten. Diese beiden Tierarten sind schwer zu beobachten, aber ihre Anwesenheit zeigt die hohe Qualität des ungestörten Waldes.
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