Schloss Laberweinting, archäologische Stätte in Deutschland
Schloss Laberweinting war einst eine Wasserburg in der Gemeinde Laberweinting in Niederbayern, die von Wassergräben umgeben war und nur über eine Holzbrücke erreichbar war. Das Schloss hatte im 18. Jahrhundert eine Anlage mit Mauern, einem Hauptgebäude mit schindelgedecktem Dach und lag auf einer sanften Anhöhe im Landkreis Straubing-Bogen.
Das Schloss wurde nach seiner Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg 1632 durch Paul Christoph von Leiblfing wieder aufgebaut und 1664 erneuert. Es wechselte danach mehrfach die Besitzer, von Graf von Montgelas 1812 über die Fürsten von Thurn und Taxis 1834 bis zu seiner Demontage 2022.
Der Ortsname Laberweinting geht auf eine frühmittelalterliche Siedlung zurück, die bereits um 790 erwähnt wurde. Die Gegend war lange Zeit Sitz verschiedener Adelsfamilien, die hier ihre Herrschaft ausübten und das kulturelle Leben des Raums prägten.
Der Ort Laberweinting liegt im Landkreis Straubing-Bogen in Niederbayern und ist leicht zu erreichen. Da das Schloss 2022 abgebrochen wurde, können Besucher heute nur noch archäologische Überreste und die Grundlagen des einstigen Komplexes erkunden.
Das Schloss war ursprünglich eine Wasserburg mit Holzbrücke, die sich durch ihre besondere Wassergrabenanlage von anderen Burgen unterschied. Diese Schutzkonstruktion machte es zu einem besonderen Beispiel defensiver Architektur in Niederbayern.
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