St. Fideliskirche, Katholische Kirche in Stuttgart-West, Deutschland
Die St.-Fidelis-Kirche ist eine katholische Kirche im Stuttgarter Stadtteil Rosenberg, leicht erhöht über dem Straßenniveau gelegen, mit einer hinter einer Mauer mit Türmchen und zwei Eingangspforten zurücktretenden Hauptfassade. Die Fassade aus hellem beigem Mauerwerk zeigt fünf hohe, vertiefte Felder, drei rundbogige Lüftungsöffnungen im Giebel und drei kleine Skulpturen auf einem Gesims. Ein quadratischer Turm mit grünem Pyramidendach schließt an das niedrigere rote Ziegeldach an.
Das Gebäude entstand von 1924 bis 1925 nach Plänen des Architekten Clemens Hummel. Nach schweren Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg erfolgte ein Wiederaufbau unter Hugo Schlösser.
Die Kirche ist dem heiligen Fidelis von Sigmaringen, einem Kapuzinermönch, gewidmet. Seit 2018/2019 beherbergt der Innenraum das Spirituelle Zentrum station s. Georg Meistermann entwarf 1964 22 Glasfenster und schuf 15 Kreuzwegtafeln für die Seitenschiffe.
Die Kirche liegt leicht erhöht über dem Straßenniveau und tritt hinter einem Vorhof mit Bogenumgängen und einer Außenmauer mit zwei Eingangspforten zurück. Das Hauptportal liegt im Osten, der Altar im Westen. Der Standort befindet sich nahe der Kreuzung Rosenbergstraße/Seidenstraße, neben dem Diakonie-Klinikum und der Hoppenlau-Schule.
Die Kirche ist nicht geostet: Der Altar liegt im Westen, das Hauptportal im Osten. Seit 2018/2019 beherbergt der Innenraum das Spirituelle Zentrum station s, ein Projekt der Stuttgarter Architekten Domenik Schleicher und Michael Ragaller, das im Herbst 2020 mit der Architekturauszeichnung „Kleiner Hugo“ ausgezeichnet wurde.
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