Linden-Museum, Ethnographisches Museum in Stuttgart, Deutschland
Das Linden Museum ist ein ethnografisches Museum in einem neoklassizistischen Gebäude, das von Bihl & Woltz entworfen wurde und mehr als 40.000 Kulturartefakte beherbergt. Die Sammlung umfasst Objekte aus Regionen der ganzen Welt und zeigt die Vielfalt menschlicher Kulturen und Handwerkstradition.
Das Museum wurde 1911 gegründet und basiert auf Sammlungen, die im 19. Jahrhundert von der Gesellschaft für Handelsgeographie unter der Leitung von Karl Graf von Linden zusammengetragen wurden. Diese Sammelleidenschaft bildete den Grundstein für eine der größten ethnografischen Institutionen in Europa.
Das Museum zeigt Objekte aus Afrika, Asien, Amerika und Ozeanien, die Einblick in unterschiedliche Lebensweisen und künstlerische Traditionen geben. Besucher können Masken, Skulpturen und alltägliche Gegenstände entdecken, die erzählen, wie Menschen in verschiedenen Kulturen gelebt und gearbeitet haben.
Der beste Zeitpunkt für einen Besuch ist vormittags, wenn das Museum weniger besucht ist und man die Ausstellungen in Ruhe erkunden kann. Das Gebäude verfügt über begrenzte Rollstuhlzugänglichkeit, daher sollten Besucher mit Mobilitätshindernissen vorher überprüfen, welche Bereiche zugänglich sind.
Das Museum war eine der ersten Institutionen, die sich aktiv mit der Rückgabe von menschlichen Überresten befasste und 2023 Māori- und Moriori-Überreste an Neuseeland zurückgab. Diese ethische Haltung zeigt einen modernen Umgang mit kolonialer Vergangenheit und dem Respekt vor den Kulturen, deren Objekte es bewahrt.
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