St. Bartholomäus, Barockkirche in Wesselburen, Deutschland.
St. Bartholomäus ist eine Barockkirche in Wesselburen, die sich auf einer erhöhten Anhöhe befindet und mit ihrer charakteristischen Zwiebeldach-Kuppel die Skyline des Ortes prägt. Das Gebäude wurde aus Backstein erbaut und beherbergt in seinem Inneren die berühmte Klapmeyer-Orgel aus dem Jahr 1740.
Nach einem verheerenden Brand im Jahr 1736 beauftragte Herzog Carl Friedrich von Holstein-Gottorf den Architekten Johann Georg Schott mit dem Wiederaufbau, der 1738 abgeschlossen wurde. Diese Wiederherstellung prägte das heutige Aussehen der Kirche und ihre barocke Architektur.
Die Kirche beherbergt ein Taufbecken aus Sandstein aus dem 13. Jahrhundert mit Reliefs der vier Paradiesflüsse, ein Beispiel früher christlicher Kunst in der Region. Diese kunstvolle Arbeit zeigt, wie bedeutsam religiöse Symbole für die damalige Gemeinde waren.
Die Kirche ist regelmäßig für Besucher zugänglich und bietet die Möglichkeit, die bekannte Orgel in ihrer ganzen Pracht zu erleben. Es ist ratsam, die Zugänglichkeit vorher zu prüfen, da die Kirche aktiv von der Gemeinde genutzt wird.
Im Inneren befinden sich zwei unterschiedliche Emporen mit edlen Boxen, darunter ein rotes Gestühl unterhalb der Orgel und eine blaue Herzogsloge, die von wohlhabenden Bürgern gestiftet wurde. Diese Ausstattung verdeutlicht die soziale Hierarchie und die Patronage in der Kirchengemeinschaft.
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