Synagoge Detmold, Religiöses Gebäude in Detmold, Deutschland.
Die Synagoge in Detmold war ein Gebäude mit neuromanesker Architektur, das 1907 in der Lortzingstrasse erbaut wurde und eine zentrale Kuppel sowie ornamentale Fenster aufwies. Der Bau war Ausdruck des Selbstverständnisses der jüdischen Gemeinde und nahm einen prominenten Platz im Stadtbild ein.
Die jüdische Gemeinde von Detmold nutzte zwischen 1633 und 1938 drei verschiedene Synagogengebäude, wobei das letzte 1907 errichtet wurde. Das 1938 durch Brandstiftung zerstörte Gebäude wurde 1939 abgerissen.
Die Synagoge war ein wichtiger Ort für jüdische Gemeindeversammlungen und religiöse Feiern im frühen 20. Jahrhundert. Menschen kamen hier zusammen, um ihre Traditionen zu pflegen und sich als Gemeinschaft zu treffen.
Der Ort ist heute durch einen 1994 angebrachten Gedenkstein gekennzeichnet, der sich an der früheren Lortzingstrasse befindet. Der Stein trägt historische und zeitgenössische Inschriften, die an die Geschichte des Ortes erinnern.
Das Gebäude war Ziel von Brandstiftung während der November-Pogrome 1938 und wurde danach völlig zerstört. Von der einstigen Synagoge blieben nur Ruinen übrig, die 1939 entfernt wurden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.