Graf-Goltz-Kaserne, Militärkaserne in Rahlstedt, Deutschland.
Die Graf-Goltz-Kaserne ist eine ehemalige Militäranlage in Hamburg-Rahlstedt, die sich über ein großes Gelände erstreckt und verschiedene Gebäudekomplexe, Fahrzeughallen und eine Toranlage enthält. Das Areal besteht aus mehreren Baublöcken, die unterschiedliche Funktionen der früheren Kaserne widerspiegeln.
Die Kaserne wurde 1938 bis 1939 während der Rüstungsexpansion des Deutschen Reiches errichtet und beherbergte verschiedene Militäreinheiten über mehrere Jahrzehnte. Nach dem Krieg blieb sie in Betrieb, bis sie 1992 als erste Hamburger Militäranlage geschlossen wurde.
Die Eingangspfeiler zeigten Bilder deutscher Truppen beim Einmarsch in Prag und der Besetzung von Brest-Litowsk, die Operationen des Infanterieregiments 76 darstellend.
Das Gelände ist heute teilweise öffentlich zugänglich, während andere Bereiche für Verwaltung und Wohnen genutzt werden. Es ist ratsam, vorher zu prüfen, welche Teile frei zugänglich sind und welche zu besonderen Zeiten oder mit Genehmigung besucht werden können.
Das Gelände wurde nach dem Abriss teilweise in ein Wohnviertel umgewandelt, wobei ehemalige Militärgebäude für Studentenunterkünfte umgenutzt wurden. Dieser Wandel zeigt, wie Nachkriegsgebiete wieder in urbane Wohnräume integriert wurden.
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