Burg Steinbrück, Wasserburgruine in Steinbrück, Söhlde, Deutschland
Burg Steinbrück ist eine Wasserburg und Burgruine in Söhlde, Deutschland, die von einem Schutzgraben umgeben ist. Die Anlage besteht aus mehreren verbundenen Strukturen mit Gewölbegängen und einem massiven Bergfried mit unterirdischen Räumen.
Die Burg wurde in der Zeit von 1370 bis 1383 erbaut und diente als Grenzbefestigung zwischen zwei Regionen. Ein Jahrhundert später nutzte man Teile des Komplexes für völlig andere Zwecke um.
Der Name Steinbrück leitet sich von der steinernen Straßenbrücke des Handelswegs über die Fuhse ab, nicht von einem Steinbruch; anfangs hieß die Burg zur Steinbrücke. Seit 1956 dient der Kehrwiederturm als evangelisch-lutherische Kehrwiederkirche, geweiht von Bischof Johannes Lilje. Der Förderverein Burg Steinbrück mit über 150 Mitgliedern setzt sich für den Erhalt ein; gelegentlich finden auf dem Gelände mittelaltermarktähnliche Veranstaltungen statt.
Der Ort ist teilweise zugänglich und bietet beste Chancen für einen Besuch an Tagen mit organisierten Führungen oder Veranstaltungen. Es empfiehlt sich, vorher die aktuelle Verfügbarkeit zu überprüfen, da die Restaurierung noch andauert.
Der Kehrwiederturm, 1573 als Batterieturm mit bis zu fünf Meter starken Mauern und fünf Schießscharten errichtet, wurde 1956 zur evangelisch-lutherischen Kehrwiederkirche umgebaut und am dritten Adventssonntag von Bischof Johannes Lilje geweiht. Turm und Friedhof blieben in Kirchenbesitz, während der größte Teil der Burg 2013 an private Eigentümer verkauft wurde.
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