Seilbahnberg, Berggipfel am östlichen Rand von Lengede, Deutschland
Der Seilbahnberg ist eine künstliche Erhebung in Lengede mit einer Höhe von 157 Metern, entstanden aus dem Aushub des Bergbaus. Mehrere Wanderwege durchziehen die Hänge und führen zu verschiedenen Aussichtspunkten mit Blick auf die Landschaft.
Der Berg entstand 1917, als etwa 450.000 Kubikmeter Aushubmaterial aus dem Tagebau Mathilde mit einem innovativen Seilbahnsystem auf dem Gipfel abgelagert wurden. Das System funktionierte vollautomatisch und entleerte Bergbauwagen am Gipfel, bevor sie leer zurück ins Bergwerk fuhren.
Der Berg hat seinen Namen von einer Seilbahn, die bis 1927 Bergbaumaterialien transportierte. Besucher können diese verborgene Geschichte des Ortes während ihres Spaziergangs spüren.
Der Zugang erfolgt über die Vallstedter Weg in Lengede mit ausreichend Parkplätzen in der Nähe. Die Wege sind deutlich markiert und zu Fuß leicht zu bewältigen, besonders wenn man ausreichend Zeit einplant.
Das Seilbahnsystem war völlig automatisiert und konnte täglich riesige Mengen Aushubmaterial verarbeiten, was damals technisch beeindruckend war. Diese Ingenieursleistung zeigt, wie kreativ Menschen Bergbauprobleme in der frühen Industriezeit gelöst haben.
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