Seilbahnberg, Berggipfel am östlichen Rand von Lengede, Deutschland
Der Seilbahnberg ist eine 62,7 Meter hohe künstliche Erhebung am östlichen Ortsrand von Lengede im Landkreis Peine, aufgeschüttet aus Abraum der Erztagebaue der Grube Sophienglück-Mathilde. Nach dem Abbau der Seilbahn 1927 wurden die Hänge bepflanzt; der Berg grenzt an den Erholungspark der Lengeder Teiche.
Der Berg entstand zwischen 1917 und 1927 durch Aufschüttung des Abraums der Erztagebaue Sophienglück-Mathilde bei Lengede. Ein 1917 errichtetes Seilbahngerüst, ausgelegt für 90 m Aufschütthöhe, zog beladene Loren hinauf und kippte sie oben automatisch aus; leere Loren fuhren zurück. Im März 1926 zerstörte ein Unwetter einen Teil der Anlage, etwa im Mai 1927 wurde der Seilbahnbetrieb eingestellt, das Gerüst abgebaut und die Hänge bepflanzt.
Der Berg heißt bis heute Bodenstedter Berg nach Bodenstedt, zu dessen Feldmark er bis zur Gebietsreform 1972 gehörte; er ist im Ortswappen von Bodenstedt abgebildet. Eine Seilscheibe vom Fördergerüst des Schachtes Mathilde, eine bronzene Bergmannsstatue und ein Förderwagen erinnern an die Lengeder Bergbautradition.
Der Zugang erfolgt über die Vallstedter Weg in Lengede mit ausreichend Parkplätzen in der Nähe. Die Wege sind deutlich markiert und zu Fuß leicht zu bewältigen, besonders wenn man ausreichend Zeit einplant.
Das Kippgerüst war für eine maximale Aufschütthöhe von 90 m ausgelegt, der Berg ist jedoch 62,7 m hoch. Beladene Loren wurden hinaufgezogen und oben automatisch ausgekippt, leere fuhren auf der anderen Seite zum Tagebau zurück. Der Berg ist bis heute im Ortswappen von Bodenstedt abgebildet.
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